Foxy's Blog. Total ausgefuchst.

Juni 5, 2010

In Erwartung des ersten Barcamps

Filed under: Barcamp — foxylein @ 3:56 pm

Es mag verfrüht sein aber alle, die mich kennen, die wissen, dass der liebe Gott bei mir ein Schäufelchen nachgelegt hat, als es um Vorfreude und Erwartung ging. Spätestens mit der Entscheidung für oder gegen etwas setzt das dann ein. Gedanken, Sorgen, Wünsche, Hoffnungen, Ängste, Freude und der ganze Dreck eben. Geht es um eine neue Handtasche, ist alles cool. Handelt es sich um neue soziale Erfahrungen, wird’s spannend.

Konkret wird heute mein erster Besuch eines Barcamps behandelt. Die Neugier für diese neue Form der Konferenzen begann, als sich am 29. und 30. Mai meine Timeline vor #bcvie nicht mehr retten konnte. LMGTFY und mir war alles klar. Eine zwang- und formlose Zusammenkunft von Internet-, SocialMedia-, und Technikbegeisterten, die ihr Wissen darüber mit allen anderen teilen. Klingt ja richtig gut, was die dort veranstalten und dank dem Barcamp Wiki konnte man sich auch stalkermäßig über die hochkarätige Belegschaft informieren. Uschi, das solltest du dir unbedingt auch mal reinziehen. So weit so gut. Barcamp Anfang Oktober und Mediencamp stehen dann bald mal an. Gute Gelegenheit.

Eines Abend knöpfte ich mir dann die unumstößlichen Barcamp-Regeln vor.

• 1st Rule: You do talk about Bar Camp. Check.

• 2nd Rule: You do blog about Bar Camp. Check.

• 3rd Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot. Von mir aus.

• 4th Rule: Only three word intros. Cool :)

• 5th Rule: As many presentations at a time as facilities allow for. Klar.

• 6th Rule: No pre-scheduled presentations, no tourists. Ok.

• 7th Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot. Klingt gut.

• 8th Rule: If this is your first time at BarCamp, you HAVE to present. Ääähhh?

Ich muss? Natürlich, ich hab gern die Klappe offen und sag zu verschiedensten Themen das, was ich mir denke. Aber was Präsentationen anbelangt, bin ich vielleicht auch von der Uni her sehr negativ programmiert. 8 Stunden Blockveranstaltungs-PPP-Wahnsinn. Ne, ich MUSS sicher nicht. Na aber wenn doch …

Und: Verdammt ich bin ja ganz alleine. „Hey, [beste Freundin] willst du mich auf ein Barcamp begleiten? Das ist sicher total nett und spannend und da geht’s um ..“ „Sorry aber deine Internet-Geek-Dinge interessieren mich nicht.“ […]

Aber ich finde sicher im Internet einen Blog, der bescheinigt, dass man dort auch mutterseelenalleine aufkreuzen kann und es trotzdem absolut kein Problem ist und man innerhalb der ersten zweieinhalb Minuten Anschluss findet. Ok, so einen Bericht habe ich nicht gefunden, dafür aber das hier. Richard K. Breuer’s total sympathische Schilderung seines ersten Barcamps. Ich hatte das Gefühl, er schreibt mir aus der Seele. Aus meinen Befürchtungen und seinen Erfahrungen heraus ist dann die Idee entstanden, beim nächsten Barcamp einfach eine Session über „Mein erstes Barcamp“ zu halten, dem sich vielleicht ein paar weitere Neulinge anschließen wollen um gleich zu Anfang alle Ich-bin-ganz-allein-Ängste aus dem Weg zu räumen.

Klar, es machen sich nicht alle gleich so ein bisschen in die Hosen nur weil man keinen kennt aber vielleicht findet sich ja ein Grüppchen von Barcamp-Newbies und Newbienen zusammen, denen es gemeinsam statt einsam leichter fällt.

gemeinsam  statt  einsam

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Juni 3, 2010

Mobile Gaming

Filed under: Hardware — foxylein @ 8:23 pm

UBahn-Station, Audimax, Wiener Linien Serviceschalter und auch Anker 08:00 morgens. Orte, an denen es mit überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit zu ungeplanten aber wahnsinnig nervenraubenden langen Wartezeiten kommen kann. Mein persönliches Nervenkostüm ist hier sehr dünn gestrickt und mir ist es immer lieb, eine Abwechslung zu haben, welche mich von einem öffentlichen hysterischen Anfall abhält, wenn die Dame in der Schlange beim Anker auf jeden Wecken Brot deutet um zu fragen, welche Körner der den enthält. Um 08:00 morgens. 15 zappelnde und fluchende Menschen hinter ihr. Ich mittendrin. „Jetzt eine Runde Tetris wär der Himmel“ spukte es mir letztens durch den Kopf als ich mich in einem Hörsaal des NIGs befand, vom Prof. leider auch 15 Minuten nach geplanter Ankunft keine Spur.

Die einzige Lösung liegt dann wohl in meiner Faszination für Spiele. Spiele sind toll. Und zwar alle. Brettspiele, Online Games, Konsolengames, PC Games. Leider fordern mich Doodle Jump, Flight Control und und Angry Birds auf meinem iphone zu wenig, um dem drohenden Stress-Syndrom zu entgehen. Also kann das Zauberwort nur Pocket Gaming heißen. Konsolen für unterwegs, die in (fast) jeder Lebenslage für die nötige Unterhaltung sorgen sollen. Damit liegen die beiden Verkaufsschlager der mobilen Konsolen, nämlich die Nintendo DS und die Playstation Portable von Sony in der näheren Auswahl. Beide Geräte sind in der Erstversion zwar schon seit mehreren Jahren (2005) auf dem Markt aber bis jetzt noch nicht wirklich zu mir durchgedrungen.

Nach ausgiebigem Testen der Nintendo eines Freundes musste ich jedoch feststellen, dass sie sich leider nur wenig dazu eignet, meinen plötzlich aufkommenden Wartezeitenkoller zu überbrücken. Der Spielspass hält sich für mich auf den zwei Minidisplays und der mühsamen Bedienung mit dem Stift in Grenzen und reicht kaum an den Unterhaltungswert von Doodle Jump heran. Klassischer Fall von Fehlerwartung eben. Da bei mir der Spieleaspekt im Vordergrund stand, konnten auch Zusatzfunktionen wie WLAN, Filme, Fotos, Musik oder Mikrofon das Ruder nicht mehr herumreissen. Unhandlich, Auflösung schlecht, Display zu klein und Stift-Getipse vorsintflutlich.

Unterwegs wird eben nun vermehrt Entspannungsmusik á la great Emilie Autumn in die Ohren gestöpselt und in besonders schweren Fällen einmal von eins bis tausend gezählt.

Juni 2, 2010

Der Nostalgie wegen

Filed under: Nostalgisches — foxylein @ 7:08 pm

Diese zwei folgenden Beiträge sind im Rahmen einer Übung auf der Uni entstanden, haben schon einen langen Bart, wurden nur unter Zwang erstellt aber der Nostalgie wegen will ich sie doch hier behalten.

Juni 6, 2009

Talks Rives tells a story of mixed emoticons

Filed under: Nostalgisches — foxylein @ 5:24 pm

http://www.ted.com : Eine Seite vollgepackt mit Videos der anderen Art, wie ich finde. Interessant anzusehen und vor allem erzeugen sie Nachdenk-Empfinden, was mir ja immer besonders gut gefällt. Nachdenken und so ^^
Vor allem gibt es einem irgendwie das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. „Ich war heute produktiv!“ Ich habe mir Videos über die Weltwirtschaftskrise, die Hungersnöte, die Klimaerwärung usw. angeguckt. DU hast nur bei youtube gesurft“ *ins Fäustchen lach* Irgendwie gut fürs Gewissen und bringt einige Punkte fürs Karma-Konto.
Aber TED präsentiert nicht nur ins-Gewissen-rede-Videos sondern durchaus auch witzige und amüsante Filmchen. Nach einem Brüllervideo habe ich bei „All Tags“ gesucht, wo einem alle Kategorien aufgezählt werden und man kann nach Lust und Laune stöbern und gucken.
Mein Sieger trägt folgenden Titel: Talks Rives tells a story of mixed emoticons

Irgendwie auch klar … Bin ja schließlich ein sehr internetaffines Ding und sehr interessiert an allem, was mit WWW, PC und multimedia zu tun hat. So, worum gehts?

Zu Beginn wird eine Seite mit allen erdenklichen Zeichen gezeigt, die man auf einer handelsüblichen Computertastatur zu finden vermag. Erster Gedanke: „Hä? Vielleicht doch ein anderes Video?“ Aber in Wahrheit erzählt dieses Zeichen-Wirr-Warr eine Geschichte. Wie das denn? Es wird einem erklärt, dass man mit sämtlichen Sonderzeichen richtige Bilder darstellen kann. Es werden eine Maus, eine Katze, ein Mann mit Muckis, ein Mädchen mit Zopf usw. gezeigt. Ganz toll. Selbst mir als Internet-Junkie waren die vielen Möglichkeiten der Ausdrucksweise allein mit Pfeilen, Beistrichen, Punkten und ähnlichem gar nicht klar.
Sehenswertes Video!

März 26, 2009

Füchse können zwitschern

Filed under: Nostalgisches — foxylein @ 12:24 pm

So, endlich ist es so weit. Oft gehört, oft gelesen, oft weggeklickt. Das neue (naja … so neu ist es ja nun doch nicht … zumindest bei uns im kleinen Österreich ist es recht neu) Microblogging-System TWITTER hat nun auch mich erreicht.

Lange hab ich mich gewehrt: „Nein, nicht noch ein social network. nicht noch einen account. studivz, my space, facebook, … es reicht … noch lange nicht :)

Ich komme nicht drum rum. Danke, Ritchie!

Jetzt wird es endlich spannend. Wie fand ich es?

Zunächst einmal der erste Eindruck, als ich die Gezwitscher-Seite aufgeschlagen habe: Niedlich. Einfach. Und das Vögelchen da…. Durch den total einfachen Aufbau der Seite hatte (zumindest ich) keine Scheu, mich zu registrieren, alles anzuschauen und anzuklicken und auszuprobieren. Sehr angenehmes Design, wie ich finde. Da hat mich damals myspace, beispielsweise, viel mehr abgeschreckt. „oijeh. wo bin ich? wo muss ich hinklicken? ich kenn mich nicht aus. hilfe!!“

1) Registrieren + einen Nick finden!

Dieser Vorgang hat mich ohne zu übertreiben eine knappe dreiviertel Stunde gekostet. Sollte mich bei mehreren Millionen Usern eigentlich nicht überaschen … Twitter platziert sich ja immerhin hinter Facebook und Myspace an dritter Stelle. Also: kurz soll er sein, Nummern sollte er keine haben, dümmlich muss er auch nicht sein, er darf etwas mit mir zu tun haben. Kaum ansprüche an einen Nick.

Gefühlte 2.000 Versuche („Username has already been taken“), 5 1/2 nervenzusammenbrüchen, gedanken, mich einfach „123456789“ zu nennen (–> Username has already been taken !!!) zu nennen und deswegen einem weiteren Nervenzusammenbruch später hatte ich es endlich geschafft: das erlösende, grüne häckchen mit dem Wörtchen „OK“ erschien neben meinem Namen! Hurra! Los gehts!

2) Followers?

ich ging auf die Suche nach zu followenden Usern. Ja, ich spreche mittlerweile twitter :) Auf gut Deutsch nach Usern, die über für mich wichtige und interessante oder witzige oder informative oder was auch immer Themen posten Die Suche gestaltet sich problemlos. Alles, was mir in den Sinn kam, was mich interessierte, gab ich in das Suchfeld ein und schon spuckte Gezwitscher einige passende User aus, die mich von nun an über alles informieren, was so mein tägliches Interesse weckt.

3) Selbst zwitschern?

Mh. Hemmungen. Twittern macht zuallererst den Eindruck, als ob man vorrangig geschäftliche Kontakte pflegt, User über seinen Blog, seine Zeitung, sein Produkt, u.s.w. informiert. Was könnte ich da denn preisgeben? Einfach nur „ich bin gerade aufgestanden, habe einen kakao getrunken, schreibe jetzt meinen blog, …“ fände ich dann auch irgendwie bescheuert … Aber mal sehen.

Und dann: Twitter ist überlastet. Hat mich doch überascht. Aber länger als wenige Sekunden lang bestand das Problem nie. Der Brüller ist natürlich der fail whale (Der Ausfall-Wal), der aufscheint, wenn zu viele Vögelchen zwitschern. Das versüsst einem natürlich die Zeit, bis die Seite wieder fit ist.

In den nächsten Tage werde ich noch ein paar Twitter-Tools ausprobieren. Meine Erfahrungen damit sind dann natürlich hier zu verfolgen.

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