Foxy's Blog. Total ausgefuchst.

Juni 3, 2010

Mobile Gaming

Filed under: Hardware — foxylein @ 8:23 pm

UBahn-Station, Audimax, Wiener Linien Serviceschalter und auch Anker 08:00 morgens. Orte, an denen es mit überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit zu ungeplanten aber wahnsinnig nervenraubenden langen Wartezeiten kommen kann. Mein persönliches Nervenkostüm ist hier sehr dünn gestrickt und mir ist es immer lieb, eine Abwechslung zu haben, welche mich von einem öffentlichen hysterischen Anfall abhält, wenn die Dame in der Schlange beim Anker auf jeden Wecken Brot deutet um zu fragen, welche Körner der den enthält. Um 08:00 morgens. 15 zappelnde und fluchende Menschen hinter ihr. Ich mittendrin. „Jetzt eine Runde Tetris wär der Himmel“ spukte es mir letztens durch den Kopf als ich mich in einem Hörsaal des NIGs befand, vom Prof. leider auch 15 Minuten nach geplanter Ankunft keine Spur.

Die einzige Lösung liegt dann wohl in meiner Faszination für Spiele. Spiele sind toll. Und zwar alle. Brettspiele, Online Games, Konsolengames, PC Games. Leider fordern mich Doodle Jump, Flight Control und und Angry Birds auf meinem iphone zu wenig, um dem drohenden Stress-Syndrom zu entgehen. Also kann das Zauberwort nur Pocket Gaming heißen. Konsolen für unterwegs, die in (fast) jeder Lebenslage für die nötige Unterhaltung sorgen sollen. Damit liegen die beiden Verkaufsschlager der mobilen Konsolen, nämlich die Nintendo DS und die Playstation Portable von Sony in der näheren Auswahl. Beide Geräte sind in der Erstversion zwar schon seit mehreren Jahren (2005) auf dem Markt aber bis jetzt noch nicht wirklich zu mir durchgedrungen.

Nach ausgiebigem Testen der Nintendo eines Freundes musste ich jedoch feststellen, dass sie sich leider nur wenig dazu eignet, meinen plötzlich aufkommenden Wartezeitenkoller zu überbrücken. Der Spielspass hält sich für mich auf den zwei Minidisplays und der mühsamen Bedienung mit dem Stift in Grenzen und reicht kaum an den Unterhaltungswert von Doodle Jump heran. Klassischer Fall von Fehlerwartung eben. Da bei mir der Spieleaspekt im Vordergrund stand, konnten auch Zusatzfunktionen wie WLAN, Filme, Fotos, Musik oder Mikrofon das Ruder nicht mehr herumreissen. Unhandlich, Auflösung schlecht, Display zu klein und Stift-Getipse vorsintflutlich.

Unterwegs wird eben nun vermehrt Entspannungsmusik á la great Emilie Autumn in die Ohren gestöpselt und in besonders schweren Fällen einmal von eins bis tausend gezählt.

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